Vor einigen Wochen habe ich die Laufgarnitur von meinem RB S7 zum Klemmen geschickt und sie drei Tage später wiederbekommen, den Motor zusammengebaut und entsprechend einlaufen lassen. Ich muss schon sagen, die Kompression war wie bei einem neuen Motor. Nachdem der Motor eingelaufen und entsprechend eingestellt war, sollte er zeigen, wie er meinen MP 777 so antreibt. Das hat er knapp zwei Tankfüllungen auch getan, dann gab es genau auf meiner Höhe ein wirklich herzzerreissendes “Knack” und das war es. Schnell nach Hause gefahren, den Motor auseinandergebaut und wie befürchtet, war das Pleuel gerissen. Der Kolben war aber nicht fest, sogar die Laufbuchse war völlig tadellos. Den S7 habe ich vor einiger Zeit mal für wenige Euros bei Ebay als Ersatztriebwerk ersteigert und laut Artikelbeschreibung sollte der Motor in einem absoluten Top-Zustand sein. Leider hatte er von Beginn an keine Kompression mehr und so lief er auch. Als ich den Motor damals auseinandergebaut hatte, ließ sich der Kolben komplett durch die Laufbuchse schieben. Man kann ziemlich sicher sein, dass der S7 schon sehr viel Sprit durch hatte und somit das Pleuel, die Kurbelwelle etc. nicht mehr im Bestzustand waren. So kommt man zu dem Schluß: Auch ein RB-Triebwerk hat irgendwann einmal die Zeit erreicht, wo es seinen Dienst getan hat.
Allerdings möchte ich nichts gegen das Klemmen von Laufgarnituren sagen, da ich gleichzeitig eine von einem weniger alten RB S5 hatte klemmen lassen und hier hat der Motor geradezu Power wie am ersten Tag.
Seine Laufgarnitur kann man hier klemmen lassen.
Hier einmal zwei Bilder des kapitalen Motorschadens:












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