Mitte der achtziger Jahre war der Land Jump 4 WD (früher Vertrieb Graupner, heute im Vertrieb der Firma Thunder- Tiger) das einzige allradangetriebene Geländefahrzeug mit großer Verbreitung. Bei jedem Wettbewerb befanden sich jahrelang von diesem Modell größere Stückzahlen im Einsatz und hatten wegen der extrem guten Fahreigenschaften auch entsprechend großen Erfolg. Durch die technische Weiterentwicklung spielt der Land Jump heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Dennoch ist es sinnvoll, die Technik dieses Modells ein wenig zu erläutern:
Hochwertiges Aluminiumchassis, viele andere Teile aus Aludruckguss, stabile Aluminiumquerlenker mit Federung, hydraulische Öldruckstoßdämpfer, eingebauter Freilauf in den Vorderrädern und Doppelgelenk-Pendelhinterachse mit hydraulischen Stoßdämpfern sorgten für ausgeglichenes Fahrverhalten.
Der eingebaute Freilauf der Vorderräder glich eine Umdrehungsdifferenz der Reifen automatisch aus. In einer weiter verbesserten, getunten Ausführung besaß das Modell auch in der Vorderachse ein Differential.
Ein zweiteiliger Kettenantrieb übernahm damals die Kraftübertragung vom Motor auf die Pendelachsen. Die Scheibenbremse war zentral im Mittelteil der Hinterachse integriert.
Die RC-Box bot Platz für jede handelsübliche Empfangsanlage und schützte sie und die Servos vor Verschmutzung oder Feuchtigkeit. Ein Überrollbügel aus Kunststoffrohr mit integrierter Stahleinlage vermied Beschädigungen bei Überschlägen. Leichte robuste Magnesiumfelgen und Spezial-Geländereifen sorgten für Spurtreue. Angelassen wurde der Land Jump mithilfe der aus dem Chassis unten herausragenden Anlassscheibe.
Die technische Entwicklung ging aber weiter, sodass heute Fahrzeuge wie der Land Jump Geschichte sind.










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